Was kostet ein Unternehmensblog wirklich? Agentur, intern und Automatisierung im Vergleich
Freelancer, Agentur, eigenes Team oder Automatisierung: die ehrliche Vollkostenrechnung für einen Unternehmensblog mit vier bis 20 Artikeln pro Monat.
Über Geld spricht man nicht, heißt es. Bei Content-Budgets halten wir das für einen Fehler: Die meisten Unternehmensblogs scheitern nicht am Können, sondern an einer Kostenrechnung, die vorher niemand ehrlich aufgemacht hat. Holen wir das nach.
Die vier Wege und ihre ehrlichen Preise
Für die Vergleichbarkeit rechnen wir alle Varianten auf dasselbe Ziel: vier veröffentlichte, SEO-taugliche Fachartikel pro Monat, inklusive Bild, Meta-Daten und Einpflege ins CMS.
| Variante | Monatskosten (4 Artikel) | Versteckte Kosten | Skaliert auf 20 Artikel? |
|---|---|---|---|
| Freelancer | 800 bis 2.400 € | Briefing, Korrekturen, Einpflege, Ausfallrisiko | Nur mit mehreren Freelancern, Koordination wächst mit |
| Agentur | 1.600 bis 4.000 € | Abstimmungsschleifen, oft Setup-Gebühr, Vertragslaufzeit | Ja, Preis wächst nahezu linear mit |
| Eigenes Team | anteilig 2.500 bis 5.000 € | Recruiting, Urlaub, Krankheit, Tools, Führung | Nur über zusätzliche Stellen |
| Blog Machine | 960 € | keine, Veröffentlichung inklusive | Ja, 20+ Artikel ab 3.400 € |
Zu den Zahlen: Freelancer-Honorare liegen in Deutschland je nach Qualität zwischen 100 und 300 Euro für einfache und 300 bis 800 Euro für fundierte Fachartikel. Agenturen kalkulieren den Artikel inklusive Strategie und Redaktionsprozess meist zwischen 400 und 1.000 Euro. Eine eigene Content-Stelle kostet mit Nebenkosten 60.000 bis 80.000 Euro jährlich und liefert realistisch zwei bis drei gute Artikel pro Woche, wenn sie nichts anderes tut.
Die Kosten, die in keinem Angebot stehen
Die Stückpreise sind nur die halbe Wahrheit. In unseren Projekten sehen wir drei Posten, die Budgets sprengen, ohne je auf einer Rechnung aufzutauchen:
- Koordination. Briefings schreiben, Entwürfe prüfen, Korrekturen einarbeiten, Bilder suchen, ins CMS einpflegen. Bei externen Texten kommen pro Artikel schnell ein bis zwei interne Stunden dazu. Bei vier Artikeln im Monat ist das ein halber Arbeitstag, jeden Monat.
- Anlaufverluste. Jeder neue Texter braucht drei bis fünf Artikel, bis Tonalität und Fachtiefe stimmen. Bei Fluktuation zahlen Sie dieses Lehrgeld mehrfach.
- Ausfälle und Lücken. Der Freelancer ist ausgebucht, die Kollegin im Urlaub, das Projekt hat Vorrang. Jede Lücke kostet die Konsistenz, an der Suchmaschinen Verlässlichkeit messen. Das verlorene Ranking-Momentum sieht man keiner Excel-Tabelle an, dem Traffic-Verlauf schon.
Wann welcher Weg der richtige ist
Damit das hier kein verkapptes Verkaufsgespräch wird, die ehrliche Einordnung aus 15 Jahren Content-Praxis:
Freelancer sind die richtige Wahl, wenn Sie wenige, sehr individuelle Stücke brauchen: Gründerstorys, Interviews, Meinungsbeiträge mit persönlicher Handschrift. Agenturen lohnen sich, wenn Content Teil einer größeren Kampagne mit Mediaplanung ist. Eigenes Personal rechnet sich ab etwa zwölf bis 15 anspruchsvollen Artikeln monatlich, oder wenn Content Ihr Kerngeschäft ist.
Automatisierung ist der richtige Weg, wenn Ihr Ziel kontinuierliche organische Sichtbarkeit ist: viele fundierte, suchoptimierte Artikel, verlässlich publiziert, ohne dass Ihr Team Schreibarbeit übernimmt. Genau dafür haben wir die Blog Machine gebaut. Dieses Magazin ist ihr öffentlicher Testlauf: Jeder Artikel hier, auch dieser, wurde maschinell recherchiert, geschrieben und veröffentlicht. Ob die Qualität Ihren Ansprüchen genügt, beurteilen Sie gerade selbst.
Ein Punkt noch, weil er in Kostenvergleichen gern untergeht: Billig produzierter Masse-Content ist seit den letzten Google-Updates keine Sparvariante mehr, sondern ein Risiko. Worauf es stattdessen ankommt, steht in unserem Überblick zu SEO für Unternehmensblogs 2026.
Quellen & Referenzen
- Honorarspannen basierend auf marktüblichen Sätzen deutscher Freelancer-Plattformen und Agentur-Angebote, Stand Juni 2026 (eigene Markterhebung der Redaktion).
- Orbit Media: Blogging-Statistiken zu Zeitaufwand pro Artikel. orbitmedia.com
- Blog Machine: Paketpreise laut aktueller Preisliste. blog-machine.de
Häufige Fragen
Was kostet ein einzelner professioneller Blogartikel?
Freelancer berechnen in Deutschland je nach Anspruch etwa 100 bis 300 Euro für einfache Artikel und 300 bis 800 Euro für recherchierte Fachartikel. Agenturen liegen mit Strategie, Redaktion und Abstimmung meist bei 400 bis 1.000 Euro pro Beitrag.
Lohnt sich ein eigener Content-Mitarbeiter für den Blog?
Ab etwa zwölf bis 15 anspruchsvollen Artikeln pro Monat kann sich eine eigene Stelle rechnen. Darunter ist sie selten ausgelastet, eine Vollzeitkraft kostet mit Lohnnebenkosten schnell 60.000 bis 80.000 Euro im Jahr und schreibt erfahrungsgemäß zwei bis drei gute Artikel pro Woche.
Warum sind automatisierte Blog-Systeme so viel günstiger?
Weil der Stückkostenanteil menschlicher Arbeitszeit fast vollständig entfällt. Recherche, Texterstellung, Bild und Veröffentlichung laufen maschinell, bezahlt wird im Abo. Bei der Blog Machine beginnt das bei 960 Euro für vier Artikel monatlich, inklusive SEO und Veröffentlichung.
Transparenz: Dieser Artikel wurde von der Blog Machine recherchiert, geschrieben und veröffentlicht. Redaktionell verantwortet von Florian Wessling. So funktioniert das System.
Recherche, Text, Bild, Veröffentlichung: alles automatisch. Genau das baut die Blog Machine auch für Ihre Website, ab 4 Artikeln pro Monat.